Geschichten für „Gross und Klein“
00:00:00: Freunde oder der Savannsonne.
00:00:02: Ein Abenteuer in Afrika.
00:00:04: Die afrikanische Sonne hängen wie ein goldener Feuerball über der endlosen Savanne, als der Jeep langsam zum Stehen kam.
00:00:13: Der warme Wind trug den Duft von trockenem Gras und fernen Tieren heran und die Luft vibrierte leise vor Leben.
00:00:21: Also wirklich, muss es so staubig sein?
00:00:24: nörgelt Sarah, die in allem etwas auszusetzen hatte.
00:00:28: Sie klopfte den rötlichen Staub von ihren Sindalen, als hätte er persönlich etwas angetan.
00:00:33: – Ach komm schon, meinte die andere Sarah, die mit dem unheilschaftlichen Vorrat anschärzen.
00:00:40: Staub ist jeder ist lokale, so wie Nier.
00:00:42: Den bekommst du gratis, nicht mal für Touristen überteuert.
00:00:47: Ulrike lachte freudlich, wie sie es immer tat.
00:00:50: Ihr Lächeln war wie ein Sonnenschein, weich, warm, ehrlich.
00:00:55: Es berückte selbst die kleinen Kinder im Dorf, dass sie später besuchen würden.
00:01:00: Anne hatte längst ihre Kamera gezückt.
00:01:03: Bleib mal alle kurz stehen.
00:01:04: Das Licht ist perfekt.
00:01:06: Das wird großartig.
00:01:08: Das sagst du bei jeder Wolke und jedem Kierdelstein, murmelte Antoine.
00:01:12: Deine Stimme war halb genervt, halb amüsiert.
00:01:16: Ganz Antoine eben.
00:01:18: Still, aber immer mit dieser frechen trockenen Art.
00:01:21: Fotografier wenigstens meine Schohe Ladenseite.
00:01:25: »Welche von beiden?« näckte Sarah.
00:01:28: Antoine grinnste nur, treffer.
00:01:30: Andreas kniet im Gras, weil er einen Fein lautgehört hatte.
00:01:35: Es war fast wie ein Schrei, aber leise, zackhaft, für andere unverständlich, für ihn nicht.
00:01:42: Ein junger Gepard hockte im Schatten eines Baumes sein hinteres Bein leicht verdreht.
00:01:48: »Was sagt er?« fragte Vitoria sanft, die liebevoll einen streunen Hund streichelte.
00:01:54: Ihr Bauch wirbte sich sichtbar.
00:01:56: Das Baby strampelte, als wolle er es am Abenteuer teilhaben.
00:02:00: Er hat sich verletzt, sagt er.
00:02:02: Er ist von seiner Familie getrennt worden.
00:02:05: Jasmin, die gerade ihre Haare im Wind ordnete, hielt sofort inne.
00:02:09: Oh nein, das arme Tier.
00:02:11: Können wir ihm helfen?
00:02:12: Andreas sagt bitte ja.
00:02:15: Ihr Blick glitt dabei kurz zu den Wildferden in der Ferne.
00:02:20: Und seht ihr die?
00:02:21: Sind die nicht wunderschön?
00:02:23: Aber sagt, sitzt meine Frisur noch?
00:02:26: Der Wind meint es heute nicht gut mit mir.
00:02:28: Deine Frisur sitzt besser als der Hut der Ranger, witzelte Sarah und zeigte auf einen vorbeilaufenden Mann, dessen Hut tatsächlich vom Wind erfasst wurde.
00:02:38: Gemeinsam nähten sie sich vorsichtig dem Gepaden.
00:02:42: Anne, keine Fotos, er ist verängstigt, sagt Andreas.
00:02:47: Anne senkte Respekt vor die Kamera.
00:02:49: Nur wenn du es sagst, vielleicht später, wenn wir ihm geholfen haben.
00:02:53: Sebastian stellte eine kleine Tasche neben Andreas.
00:02:57: Ich habe ein paar Kräuter und Verbandszeug eingepackt.
00:03:01: Keine Ahnung, ob das als afrikanische Tiermedizin durchgeht, aber ich versuch's.
00:03:05: Du kochst, du heilst, du bist ein Alleskönner, grinnste Sarah.
00:03:10: Mit ruhigen Händen behandelte Andreas die Wunde, während Jasmin sanft beruhigend sprach und Ulrikas ruhiges Lächeln selbst im wilden Tier Sicherheit gab.
00:03:19: Manuela, die gerade erst die Mut gefunden hatte, Model zu werden, hielt den Schirm so, dass alle im Schatten arbeiten konnten.
00:03:27: Wenn ich schon mal helfe, soll es wie es es gut aussehen, sagte sie schelmisch.
00:03:31: Du siehst immer gut aus, murmelte Antwan leise, Manuela lächelte und ihre Wangen wurden leicht rosa.
00:03:40: Nachdem sie den Gepaden versorgt hatten, hofer den Kopf, blinzelte uns an und stieß ein laut aus dankbar.
00:03:48: Er sagt Danke, erklärte Andreas.
00:03:50: Ich wusste es, Tiere sind unglaublich, rief Jasmin begeistert.
00:03:55: Anne durfte schließlich das Foto machen, ein stiller Moment in der untergehenden Sonne der Freundschaft und die Magie dieses Tages festhielt.
00:04:04: Und man stand mit verschränkten Arm dahinter.
00:04:08: Wenn jemand dieses Foto sieht, glaubt er nie, dass wir ganz normale Leute sind.
00:04:13: Wir sind doch auch nicht normal, nach der Vektoria, während der Streunerhund fröhlich um sie herumsprang.
00:04:20: Später, als die Dunkelheit der Savannah in ein geheimnisvolles Violett tauchte, bereitete Sebastian das Abendessen zu.
00:04:29: Heute gibt es Eintopf aus lokalen Zutaten, verkündete er stolz.
00:04:34: Und was ist lokal?
00:04:36: fragte Sarah skeptisch.
00:04:37: Nun, es wächst hier irgendwo, irgendwie.
00:04:41: Alle lachten und sogar Sarah musste zugeben.
00:04:43: Okay, das schmeckt wirklich gut.
00:04:46: Manuela stand am Feuer und übte ein paar Modelposen.
00:04:50: Weißt du, sagt Anne, wären sie abdrückte, du hast echtes Talent.
00:04:55: Die Modelwelt wird dich lieben.
00:04:58: Manuela strahlte, vielleicht, vielleicht ist es wirklich Zeit, mein Traum zu leben.
00:05:04: Ulrike schenkt die ein warmes Lächeln.
00:05:07: Es ist nie zu spät dafür.
00:05:10: Antworn, eigentlich still, sagte plötzlich, und wir sind dein Fanclub, kostenlos, naja, fast kostenlos, Kuchen würde ich nehmen.
00:05:19: Allgemeines Gelächter brach aus.
00:05:21: Als die Sterne den Hemmelt übersäden, lehnte sich jeder zurück, zufrieden, müde, erfüllt.
00:05:28: – Vielleicht ist Staub gar nicht so schlimm, sagte Sarah Leise.
00:05:32: Die scheizende Sarah legte ein Arm um sie.
00:05:34: – Ich hab's dir gesagt.
00:05:36: Naturkosmetik.
00:05:38: Andreas hörte die Tiere in der Ferne rufen und der gerettete Gepard antwortete Leise.
00:05:44: Alles war im Einklang für diesen Moment.
00:05:48: Weisheit des Tages?
00:05:50: Freunde sind wie Sterne.
00:05:52: Je dunkler die Nacht, desto heller leuchten sie an deiner Seite.